Ja, In der Welt lernen Deutsch

Hatırlarsınız bu bölümdeki bir önceki mesajımda türkçe olarak Niçin Almanca Öğrenmeliyim konusunda az çok almancanın olduğu ülkeleri ve hangi ülkelerde kullanıldığını söylemiştik.Şimdi ise size Almanca olarak daha iyi kavramanız için veriyoruz.

Heute, Sprecher des Deutschen; 15 Millionen Menschen lernen  als Fremdsprache weltweit Deutsch.Die Bereitschaft dazu hängt von vielem ab, auch von der Öffnung der Deutschen für die Sprache der Anderen.

 Machen wir uns nichts vor: Mit dem gegenwärtigen Trend zum Englischen als Lingua franca kann das Deutsche nicht mithalten. In Europa, wo man die Zahlen genauer kennt, sprechen 38 Prozent der EU-Mitglieder Englisch als Fremdsprache, was sich mit 13 Prozent englischer Muttersprachler auf 51 Prozent summiert. Die deutsche Sprache bringt zwar 18 Prozent Muttersprachler auf die Waage, aber nur 14 Prozent Deutschlerner – also 32 Prozent in der EU insgesamt.Noch bescheidener fällt die Rolle des Deutschen in den Gremien der EU mit ihren 23 Amtsprachen aus. Zwar ist das Deutsche seit dem Vertrag von Maastricht 1993 zusammen mit dem Englischen und Französischen als Arbeitssprache anerkannt, die Dominanz des Englischen ist jedoch unumkehrbare Realität. Dem steht das Bekenntnis der EU zur Vielsprachigkeit Europas gegenüber, die Aufforderung zur Dreisprachigkeit möglichst aller Mitbürger. Danach soll die Muttersprache durch die englische Verkehrsprache und die “Sprache des Nachbarn” als weitere Fremdsprache ergänzt werden. Man muss dies nicht als bloße Rhetorik abtun und die geringe Berücksichtigung des Deutschen in Brüssel als Skandal anprangern. Es macht vielmehr Sinn, die Lingua franca zu unterstützen und alle weiteren Sprachen zu fördern.Im eigenen Land Fremdsprachenlernen

Während seit Jahren in Brüssel über die mangelhafte Verwendung des Deutschen geklagt wurde, drückte man gleichzeitig in Deutschland selbst den Fremdsprachenunterricht auf ein immer niedrigeres Niveau, mit leichter Abwählbarkeit der zweiten Fremdsprache an den Gymnasien.
In den 1980er Jahren besaßen nur 14 Prozent der Deutschen, die sich auf Stellenausschreibungen beworben hatten, Fremdsprachenkenntnisse und rangierten damit sechs Prozentpunkte hinter dem europäischen Durchschnitt, ganze 16 etwa hinter Frankreich.
Dabei ist der Wert von Mehrsprachigkeit mittlerweile unbestritten. Die europäische Integration und die internationale Mobilität schreiten in Riesenschritten voran und machen Sprachkenntnisse immer dringlicher, aber auch interessanter. Junge Menschen erfahren Sprachenlernen nicht nur als Belastung, sondern auch als Chance zur Kommunikation – heutzutage einer der höchsten Werte überhaupt.

Glücklicherweise scheint insgesamt Besserung in Sicht. Die Zahl der Deutschen, die Fremdsprachen lernen, ist seit Kurzem wieder im Steigen begriffen. Der Grund liegt in einer breiten Förderung. Schüleraustausch, Kulturabkommen, Expertentagungen wie die von 1979 in Hamburg (mit denHomburger Empfehlungen für eine sprachenteilige Gesellschaft in Deutschland und Europa, bei der zum Beispiel Französisch als mögliche Eingangssprache an den Gymnasien etabliert wurde) haben eine Dauerdiskussion ausgelöst.

Die Pädagogik hat das “interkulturelle Lernen” entdeckt, Aktionen wieLerne die Sprache des Nachbarn sind bereits vielfach in die Tat umgesetzt worden: Im Saarland hat Französisch wieder angezogen, im Ruhrgebiet wird Niederländisch gebüffelt, in Bayern je nach Lage Tschechisch oder Italienisch.